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Bier ist auf der ganzen Welt bekannt und in Bayern sogar Kulturgut! Hier haben Bierfeste
eine lange Tradition und sind über die Landesgrenzen hinweg beliebt. "Ein Prosit
auf die Gemütlichkeit ..." Diesen bayerischen Trinkspruch kennen viele. Er fehlt
auf kaum einem Bierfest. Weniger bekannt aber sind Fakten, wo und vor allem wann dieses - fast
schon - Nationalgetränk der Bayern erfunden wurde.
Bier ist Weltmeister im Durstlöschen -
und das bereits seit etwa 5.000 Jahren. Sumerer, Babylonier und die alten Ägypter praktizierten
bereits die Kunst des Bierbrauens. Vor ca. 1.000 Jahren begann man in den Klöstern hierzulande
zur Überbrückung der Fastenzeit mit dem Bierbrauen.
Bier gilt in Bayern als Nahrungsmittel - wissenschaftlich gesehen ist es ein Gebräu
aus Hopfen, Wasser und Gerste, angereichert mit Kohlenhydraten und einer Fülle von Vitaminen
und Mineralstoffen. Dieser Kombination wird viel Segensreiches nachgesagt. Bier soll Haut und
Haare stärken, den Stoffwechsel, das Nerven-, Immun- und Hormonsystem unterstützen
und die Kalorienverbrennung und Muskeln zu Höchstleistungen anspornen.
Aber es bestehen auch zahlreiche Vorbehalte gegen regelmäßigen Biergenuss. Bier
mache dick, der Bierbauch sei eine Folge des Östrogens und Bier schädige die Haut.
Von der WHO wird Biergenuss in Maßen empfohlen - obwohl 100 Gramm Bier immerhin 4 Gramm
reinen Alkohol enthalten. Was heißt also in Maßen? Und wie gesund oder schädlich
ist Bier nun tatsächlich? Welche Gerichte sind zum Bier am besten bekömmlich? Warum
sollte man die doppelte Menge neutraler Flüssigkeit zum Bier zu sich nehmen? Was hat es
mit dem Reinheitsgebot des Bieres auf sich?
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